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Das Hotel Casa Beato Nuno ist seit seinem Entstehen mit der Geschichte der Erscheinungen von Fsstima verbunden.
Schwester Lúcia, das einzige noch lebende Seherkind von Fsstima, berichtet, dass Unsere Liebe Frau am 13. Oktober 1917 zur bestimmten Zeit in der Gestalt erschienen sei, die sie mit Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel identifizierte: "Sie hatte etwas in der Hand hängen (Skapulier) und sie sah so aus wie das Bild, das man in der Pfarrkirche von Fsstima verehrt." Am 12. Juni 1950 traf der Ordensgeneral der Karmeliten, P. Kilian Lynch im Karmel von Coimbra die Schwester Lúcia. Bei dieser Begegnung soll sie darum gebeten haben, dass man in Fsstima etwas unternehme, um die altehrwürdige Verehrung Unserer Lieben Frau vom Karmel in der Seele des portugiesischen Volkes wiederzubeleben. Der General nahm diese Bitte ernst und machte sie zu seiner Aufgabe. Die Neugründung sollte das Zentrum der Marienverehrung der Karmeliten sein. Am 13. März 1955 weilte der General selbst der Grundsteinlegung in Fsstima bei, auf dem die Inschrift steht: "Mater Decor Carmeli, grati filii hanc domum B. Nonii tibi dedicant. 13 Martii 1955." So wird Bezug genommen auf den grossen Nationalhelden, den heiligen Feldherrn und hochverehrten Karmeliten Nuno de Santa Maria. Am 14. August 1957 wurde das Haus mit einem grossen Festprogramm eingeweiht. Ein Internationaler Kongress des Dritten Ordens fand statt unter Vorsitz des bekannten Unbeschuhten Karmeliten, Kardinal Adeodato Piazza. Teilnehmer waren auch der Ordensgeneral Kilian Lynch sowie die Provinziäle des gesamten Ordens, der Apostolische Nuntius, der Weihbischof von Leiria, einige Karmelitenbischöfe sowie viele Karmelitenmitbrüdeer und zahlreiche Angehörige des Dritten Ordens aus allen Erdteilen. Das Gebäude war von der ersten Stunde an zur Unterkunft für Personen und Institutionen gedacht, die dort Exerzitien halten wollten. Auch andere Veranstaltungen unterschiedlicher Art wurden in den Einrichtungen abgehalten, die auf insgesamt fünf Stockwerken 160 Personen aufnehmen konnten. Neben der Gästezimmer gibt es eine Hauskapelle, ein Versammlungs- und Festsaal, diverse Aufenthaltsräume, einen grossen Speisesaal und andere notwendige Einrichtungen zur Bewirtung von Gästen. Im Laufe der Zeit wurde das Haus im Zuge der Anpassung an moderne Anforderungen an- und umgebaut, so dass es gegenwärtig über 135 Zimmer und weitere Infrastrukturen verfügt, welche die Aufnahme von etwa 250 Personen gewährleisten.
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